
Blick in die Restaurierungsateliers des Herzog Anton Ulrich-Museums
Ein Objekt unter der Lupe, ein Befund, der Geschichte ans Licht bringt, ein Handgriff im Millimeterbereich: Restaurierung entsteht im präzisen Hinsehen.
Am 18. Oktober 2026 rückt der 9. Europäische Tag der Restaurierung diese Praxis ins Zentrum.
Unter dem Motto „Ganz nah dran!“ öffnet das Herzog Anton Ulrich-Museum die Türen der Restaurierungs-Werkstätten und zeigt, wie diese Tätigkeit Nähe schafft – zu den Objekten, zu den Künstler*innen und zu den Menschen, die sie heute bewahren oder betrachten.
Führungen
Treffpunkt: Besucherfoyer
11:30 bis 12:30 Uhr
Vom ersten Blick bis ins kleinste Detail – Ein Gemälde mit den Augen der Restauratoren sehen
11:45 bis 12:45 Uhr
Das geheime Leuchten der Materie – UV-Fluoreszenz als Eigenschaft und Hilfsmittel
12 bis 13 Uhr
Unter der Oberfläche: Was Infrarot über Gemälde verrät
12:45 bis 13:45 Uhr
Vom ersten Blick bis ins kleinste Detail – Ein Gemälde mit den Augen der Restauratoren sehen
13:15 bis 14:15 Uhr
Das geheime Leuchten der Materie – UV-Fluoreszenz als Eigenschaft und Hilfsmittel
13:30 bis 14:30 Uhr
Unter der Oberfläche: Was Infrarot über Gemälde verrät
14 bis 15 Uhr
Vom ersten Blick bis ins kleinste Detail – Ein Gemälde mit den Augen der Restauratoren sehen
Vortrag
Treffpunkt: Foyer des Apoll
15:30 bis 16:30 Uhr
“Emil Noldes Malweise. ‘Eine Farbe verlangt die andere’”
von Dr. Astrid Becker
Die Kunst des Expressionismus brach radikal mit maltechnischen Traditionen und führte zu einem neuen Umgang mit Farben und Formen. Emil Nolde (1867–1956) zählt unbestritten zu den bekanntesten und wichtigsten Vertretern des neuen Stils. Aber wie und womit genau schuf Nolde seine Gemälde? Ein breit angelegtes kunsttechnologisches Forschungsprojekt spürte u.a. dieser Frage erstmals systematisch nach. Der Vortrag spiegelt die Ergebnisse und beantwortet die Frage: Bestimmte Noldes Wahl der Materialien entscheidend die Wirkung seiner Bilder?
Der Eintritt zu den Führungen des Tages der Restaurierung ist frei, jedoch ist die Teilnehmerzahl begrenzt, sodass ein frühzeitiges Erscheinen zu den gewünschten Führungen empfohlen wird. Anmeldung und Treffpunkt für die Führungen befinden sich im Kassenfoyer des Herzog Anton Ulrich-Museums.
Bildnachweis: Marek Kruszewski