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Die Restaurierung des „Heiligenhimmels“ im Kloster Schönau

„Ganz nah dran“ war die freiberufliche Restauratorin Cornelia Patterson in den letzten Wochen am sogenannten „Heiligenhimmel“, geschaffen 1735 von Georg Sebastian Urlaub im Mönchschor der Klosterkirche Schönau. Im Zuge dieser Restaurierung lädt der Förderkreis Kloster und Wallfahrtskirche Schönau e.V. als Initiator der Maßnahme dazu ein, der Restauratorin bei ihrer Arbeit gewissermaßen über die Schulter zu schauen und dieses außergewöhnliche Kunstwerk kennen zu lernen.

Es werden Einblicke in die Herangehensweise und Untersuchungsergebnisse der Voruntersuchung gewährt, die daraus resultierenden Restaurierungsmaßnahmen erläutert, sowie neu gewonnene Erkenntnisse und Ergebnisse vorgestellt.

Wie hat der Künstler Georg Sebastian Urlaub es geschafft ein so großes und außergewöhnliches Gemälde in nur drei Monaten anzufertigen? Wie ging man in späteren Jahrhunderten mit dem Gemälde um? Was ist der Grund für den schlechten Erhaltungszustand? Welche Maßnahmen sind nötig und welche sind überhaupt möglich, denn das Gemälde ist nur von der Vorderseite zugänglich? Zahlreiche dieser Fragen konnten im Laufe der Arbeit beantwortet und außergewöhnliche, restauratorische Herausforderungen bewältigt werden.

Wen es also schon immer mal interessierte, wie die Restaurierung eines Großgemäldes vor Ort in einer Kirche vonstatten geht oder wer generell Interesse an Kunsttechnologie, Restaurierungswissenschaft und Objektgeschichte hat, ist hier genau richtig und herzlich willkommen dem Heiligenhimmel im Kloster Schönau einmal „ganz nahe“ zu kommen.

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, deshalb bitte unbedingt vorher über das Kontaktformular des Förderkreises Kloster und Wallfahrtskirche Schönau e.V. anmelden: www.foerderkreis-kloster-schoenau.de

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